Nachhaltigkeit
Industrial cultural heritage is part of our history, and its responsible preservation is also a contribution to the future. Although industry inherently burdens the environment, current industrial heritage sites have taken concrete steps toward more sustainable practices and are actively participating in the dialogue on sustainable development. The preservation of architectural heritage is a cross-cutting theme, with these sites setting an example for the construction industry, which is responsible for 40% of global carbon dioxide emissions.
Highlights aus den Nachhaltigkeitsmaßnahmen unserer Site
Ökologische Nachhaltigkeit
Das Eisenhütte Ahlström in Noormarkku wurde mit dem internationalen Umweltzertifikat Green Key ausgezeichnet, das sich an die Tourismusbranche richtet. Ein Standort mit Green-Key-Zertifizierung verpflichtet sich, das Umweltbewusstsein von Mitarbeitenden und Gästen zu fördern, den Energie- und Wasserverbrauch zu optimieren und die Umweltauswirkungen des Beherbergungsbetriebs zu minimieren. Darüber hinaus trägt das Eisenwerk Noormarkku das Label „Sustainable Travel Finland“ von Visit Finland sowie die WWF Green Office-Zertifizierung.
Die Umweltfreundlichkeit zeigt sich in Noormarkku unter anderem durch den Fokus auf lokale und saisonale vegetarische Gerichte. Wild wird im eigenen Schlachthaus verarbeitet, und Früchte aus den Obstgärten sowie Kräuter aus den Gärten des Eisenwerks verfeinern die Speisen im Restaurant.
Die Energieversorgung des Eisenwerks erfolgt über das firmeneigene Wasserkraftwerk Makkarakoski, ein Hackschnitzelheizwerk und mehrere hundert Solarpaneele.
Mehr über das Nachhaltigkeitsengagement des Ahlström-Eisenwerks erfahren Sie hier!

Das UPM-Museum der Verla Papierfabrik wurde 2021 mit dem Label „Sustainable Travel Finland“ von Visit Finland ausgezeichnet – als Anerkennung für sein langjähriges Engagement im Bereich des nachhaltigen Tourismus.
Verla verpflichtet sich den Prinzipien des nachhaltigen Tourismus, die 2016 von den UNESCO-Welterbestätten in Finnland gemeinsam mit dem Forstministerium aufgestellt wurden. Diese Grundsätze werden bei allen betrieblichen Abläufen sowie in der Zusammenarbeit mit Tourismusunternehmen berücksichtigt.
Ziel in Verla ist es, möglichst emissionsarme Energiequellen zu nutzen. Die Heizungsanlage des Museums basiert auf Holzpellets, und seit 2020 stammt der Strom aus dem eigenen Wasserkraftwerk vor Ort.
Der Eigentümer UPM hat bedeutende Investitionen für den langfristigen Erhalt der Stätte getätigt. Gebäude, Anlagen und das umliegende Gelände werden systematisch und nachhaltig gepflegt.
Mehr über das Nachhaltigkeitsengagement des Museums der Papierfabrik Verla erfahren Sie hier!

Kulturelle Nachhaltigkeit
Kulturelle Nachhaltigkeit ist eine der Dimensionen nachhaltiger Entwicklung. Sie umfasst den Erhalt kultureller Elemente wie Sprachen, Traditionen und Bräuche.
Im Glasdorf Nuutajärvi wird immaterielles Kulturerbe in Form des Glasblasens lebendig bewahrt. Das handwerkliche Wissen rund um die Glasherstellung wurde 2023 in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Glasmacherkunst ist mehrere tausend Jahre alt und bis heute äußerst lebendig.
Glasbearbeitung ist ein Handwerk und gelebtes immaterielles Kulturerbe – doch die daraus entstehenden Objekte zählen gleichzeitig zum materiellen Kulturerbe und Design. Finnisches Glasdesign genießt bereits internationales Ansehen, und die UNESCO-Anerkennung stärkt die Wertschätzung für traditionelles Handwerk und finnisches Glas weltweit zusätzlich.
Mehr über das Nachhaltigkeitsengagement von Nuutajärvi erfahren Sie hier!

Das Forssa Museum und Musterzentrum setzen sich in besonderem Maße für die Bewahrung und Zugänglichmachung des finnischen Textilerbes ein. In einer immersiven Ausstellung können Besucher in die Welt des Stoffdrucks eintauchen. Im Jahr 2024 verarbeitete das Museum rund 200 Regalmeter Archivmaterial der Finlayson-Fabriken aus den Jahren 1930 bis 1990. Die Materialien wurden katalogisiert, um sie sowohl Forschenden als auch an finnischem Textilerbe Interessierten besser zugänglich zu machen.
Das Forssa-Museum bringt Textilien auch durch internationale Themen einem breiten Publikum näher. Die Forssa Textile Week des Museums stellt hochwertiges Design, nachhaltige Produktion und textile Kunst in den Mittelpunkt. Ziel ist es, die Rolle von Design und nachhaltigen Textilien in der Gesellschaft zu stärken und eine aktuelle Plattform für textile Themen zu bieten.
Mehr über die Forssa Textile Week erfahren Sie hier!

Soziale Nachhaltigkeit
Soziale Nachhaltigkeit ist eine der zentralen Säulen der nachhaltigen Entwicklung. Ihr Ziel ist es, allen Menschen gleiche Chancen auf ein gutes Leben, die Verwirklichung ihrer Grundrechte und eine gesicherte Existenz zu ermöglichen – ebenso wie die Teilhabe an Entscheidungsprozessen, sowohl auf nationaler als auch globaler Ebene.
Das Museumzentrum Konsti in Varkaus greift diese Themen auf: Die neue Ausstellung „Teollisuuden tekijät“ (Die Macher der Industrie) beleuchtet die Geschichte der Region Varkaus durch die Perspektive der Gemeinschaft und ihres industriellen Wissens sowie der Menschen, die dieses Wissen geprägt haben.
Konsti versteht sich als Museum der Menschen in Varkaus. Es bietet nicht nur klassische Museumserlebnisse, sondern auch vielfältige Möglichkeiten zur lokalen Mitwirkung an materiellem und immateriellem Kulturerbe. Freiwilligenarbeit, bürgerschaftliches Engagement und die Unterstützung von zivilgesellschaftlichem Aktivismus sind zentrale Bestandteile seiner Arbeit.
Mehr über die Aktivitäten des Museumzentrums Konsti erfahren Sie hier!

Kulturelle Erlebnisse für alle gleichermaßen zugänglich zu machen, ist ebenfalls Teil des Verantwortungsbewusstseins vieler Mitgliedsstandorte unserer Route.
Im Strömfors Eisenhütte liegt ein besonderer Fokus darauf, kostenlose Veranstaltungen zu organisieren, um sicherzustellen, dass jeder die Möglichkeit hat, an kulturellen Aktivitäten teilzunehmen. Der Unternehmerverein vor Ort sammelt durch eigene Aktivitäten Gelder, die genutzt werden, um mitreißende Programme ohne Eintrittsgelder anzubieten. Beispiele dafür sind kostenlose Ponyritte für Kinder sowie große Veranstaltungshöhepunkte wie Strömfors‘ Kekri, das größte Event des Eisenwerks.
Das Eisenwerk betreibt außerdem eine frei zugängliche Kunstausstellung, die allen Besucher*innen offensteht, und organisiert alle zwei Jahre eine Kunstbiennale. Dort wird das Publikum aktiv zur Mitgestaltung eingeladen – etwa durch kreative Workshops.
Mehr über die Veranstaltungen im Strömfors Eisenwerk erfahren Sie hier!


